Am vergangenen Dienstag haben wir die zweite Räumungsklage vor dem Landgericht Berlin verloren. Das bedeutet für uns, das Hausbesitzer Friedrich die kulturell genutzten Gewerbeflächen (Kneipe, Theater, Polnischer Versager, Ateliers und Proberäume) jederzeit räumen lassen kann. Wer mehr wissen will, der frage uns am Tresen, beim Kunst- oder Theatermachen oder lese
hier: (http://www.tagesspiegel.de/berlin/raeumung-schokoladen-das-wird-die-szene-nicht-kampflos-hinnehmen/6112434.html) und höre/sehe
hier.
die richterin w. vom landgericht berlin hat einen vergleich vorgeschlagen: der schokoladen darf die räume weiter bis 30.9.2012 nutzen, dafür wird vom eigentümer auf die räumungsklage verzichtet.
der vergleich bezieht sich erstmal nur auf die räume der kneipe, die anderen kündigungen der mietverträge (theater, versager, ateliers) werden im november verhandelt.
mehr dazu druckfrisch hier: http://www.tagesspiegel.de/berlin/schokoladen-mitte-muss-raus-erst-einmal/4654842.html
am 23. september um 10uhr morgens gibts mal wieder einen gerichtstermin zur räumungsklage, diesmal im landgericht berlin.
obs ein urteil welcher art auch immer geben wird ist vollkommen unklar, wer den prozess beobachten will ist herzlichst willkommen.
Facebook-Link
hier:
abends konzert mit NICOFFEINE + CHATEAU LAUT.
danach JustizIrrtumsDisko mit dem DJ Team Duran & Duran (bad taste//free entry)
schokoladen bleibt!
Der Schoko-Laden e.V. freut sich zur Kunst-Atelier-Aktion am 17./18.09.2011 jeweils ab 17h in den Schokoladen einzuladen.
Folgende Exponate und Aktionen werden gezeigt:
- Häuserverteidiger-Roboter 2011
- Stadt-Ödness Läufer
- Investoren-Geisterbahn
- Zeterzelt
- Comic-Projektion
- Objekte und Bilder
Schokoladen bleibt Kunst!
Am Do, 8.September, ab 16 Uhr spielt unser legendäres Fußballteam SchokoMotive Mitte gegen die Auswahl der Grünen des Stadtbezirks Mitte (Grüne Mitte).
Neben sportlichen Höchstleistungen wird es eine Pressekonferenz u.a. mit Ramona Pop (grüne Fraktionsvorsitzende im Berliner Abgeordnetenhaus) zum Kampf um den Erhalt unseres Projektes geben.
Das Spektakel findet auf dem Sportplatz des ABC Zentrum in der Holzmarktstr 55 an der Jannowitzbrücke statt.
Für das Spiel und die Pressekonferenz organisieren wir ein Unterstützer/innen-Team und drucken aus Anlaß superschicke T-Shirts mit intelligenten ProtestSlogans. Wenn Du mitmachen und den Schokoladen an dem Tag unterstützen willst und die Materialkosten für das T-Shirt bezahlen kannst, dann schicke bis Sonntagabend (4.9) eine E-Mail mit Name und Shirtgröße an die E-Mail-Adresse verein@schokoladen-mitte.de unter dem Stichwort: Schokomotive Mitte
Sport frei.
Wieder keine Neuigkeiten in Sachen Grundstückstausch. Der Liegenschaftsfond vertagte sich mal wieder....
siehe TAZ-Artikel
Die Taz schreibt über unser Frühstücks-Petitions-Konzertvom 8.August 2011:
Das Ende der Nachtruhe
Um unsere Petition zur
Änderung der restriktiven Lärmgesetze zu unterschtützen bitte
hier klicken
Viva Schoko!
Montag, 8.August 2011: Frühstückskonzert gegen restriktive Lärmgesetze! 6:00 Uhr morgens!!!
Konzert mit „Reactory“ (thrashmetal)
www.myspace.com/metalmutantsfromhell
und „Budyet“ (noisefrunk)
www.budyet.de
Berlin ist die Stadt der Musik, aber aufgrund der restriktiven Lärmgesetzgebung und klagender Anwoher/innen müssen immer mehr Clubs und Kneipen das Livemusikprogramm zurückfahren. Schokoladen, SO36, Knaack etc. sind erst der Anfang.
Um dagegen zu protestieren veranstalten wir am 8.August 2011 ein Frühstückskonzert.
Wir fordern die Änderung des Berliner Landesimmisionsschutzgesetz!
Wir fordern eine Ausnahmeregelung für die Nutzung von Tonwiedergabegeräten und Musikinstrumentendes für die Zeit zwischen 22 und 24 Uhr!
Wir fordern die Anerkennung der Nutzung von Tonwiedergabegeräten und Musikinstrumenten als Ausdruck der menschlichen Entfaltung und Gemeinschaftsbildung und damit als grundsätzlich sozialadäquat und zumutbar!
Geldcharaden um Fassaden/
Berlins Musen sind bedroht/
Wir woll'n uns'ren Schokoladen/
Und noch and're sind in Not/
Wo die Bürger nicht mehr Meister
und auch Meisterinnen sind/
ihrer Künste, ihrer Geister/
kulturberaubt das Zukunftskind/
Harte Mienen, harte Köpfe/
wo nicht mehr gesungen wird/
nicht gespielt und nicht ersonnen/
nicht mehr Neues sich gebirt/
Bald ist Berlins Ruf zerronnen.../
...Arm und unsexy steht's da/ -
Glatt saniert und leer / -
hurrah... :o/
danke an Nic Stegreif aus der Theaterkapelle
unterschreibt unseren offenen Brief an den Regierenden!
http://www.berlin-braucht-schokoladen.de/offener-brief.html
15.-17. Juli 2011 - 21 Jahre Schokoladen
Hoffest, Konzerte und anderes Tamtam
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Eintritt ist frei... Drinnen und draußen. Umsonst und ungeheuerlich...
Fr, 15. Juli 2011, Konzert/Party:
ab 18:00 Uhr Hof:
Ampl:tude (ElectroFrickelPostrock, Berlin/Bremen)
mOck (Post-Punk, Charlottenburg/Wilmersdorf)
ab 21.00 Uhr Kneipe:
syn*error (Post-HC, Bln)
Radio Burroughs (Sweet as Indie/Postpunk, Bln)
+ GeWalt Disney DJ Team
21:00 Keller:
Confus (Accidental Chords, Bln)
Sheef (Punk, Bln)
22:00 Theater:
Cable Street Beat DJ-Set
Sa, 16. Juli 2011, Konzert/Party:
ab 18:00 Hof Uhr:
The Unlimiters (Ska/Reggae, Bln)
Bandylegs (Ska/Reggae, Bln)
21:00 Kneipe:
Grizou (Punk, Bln)
The Pikes (Power-Pop-Punk, Bln)
+ DJs Duran & Duran
21:00 Keller:
Budyet (Noise-Frunk, Bln)
Sonic Booze Machine (Sludge/Metal, Bln)
22:00 Theater:
Offbeatclub DJ-Set
So, 17. Juli 2011, Konzert:
16:00 Hof:
Jam Connection (Funk, Bln)
The Floorettes (Soul, Bln)
Wood In Di Fire (GroovyJazzyReggae, Bln)
Montagschor (Klassik, Bln)
20:00 Kneipe:
Kohwi (Chillwave, US)
Germany Germany (Electronicpop, Canada)
Conny Ochs (Singer/Songwriter, Halle)
21:00 Keller:
Maud (Noiserock, München)
100000 Tonnen Kruppstahl (Noise/Death/Grind, Bln)
21:00 Theater:
best off "LSD - Liebe statt Drogen" (die Lesebühne, Bln)
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no sleep till Rosenthaler Platz!
Pfingstsonntag: Dance the Holy Ghost Party mit DJ Team Duran & Duran free entry; dresscode: bad taste
bad news pt. 17
wegen der aktuellen problematik mit zweier unserer nachbarinnen ab sofort alle konzerte von 20-22uhr! berlin rockt
am freitag, 15.April 2011 lud der schokoladen zum pressefrühstück ein, um über die aktuelle situation unseres kuschligen anwesens zu informieren. also kinder, lest euch schlau:
Taz
ND
Tagesspiegel
Berliner Morgenpost (sieger in der kategorie Schönste Headline...)
No Sleep Till Rosenthaler Platz. Venceremos.
Wir bleiben alle!
Gegen Mieterhöhung und Vertreibung linker Projekte!
Für unkommerzielle Kultur und ein menschenwürdiges Leben!
30. April – Berlin – Antikapitalistische Walpurgisnacht 2011
Der Wahnsinn kennt keine Grenzen mehr. Neukölln, Wedding, und Weißensee und Lichtenberg werden mittlerweile genauso gentrifiziert wie Mitte, Prenzlauer-Berg, Friedrichshain und Kreuzberg. Zwar ist der „Aufwertungsprozess“ in diesen Bezirken längst noch nicht so weit fortgeschritten, doch trotzdem ist in diesen Kiezen schon jetzt für jede_n spürbar, dass „Gentrifizierung“ kein bloßes Innenstadtphänomen ist, das am S-Bahnring Halt macht. Prenzlauer Berg und Mitte sind in Berlin wohl mit Abstand die schlimmsten Beispiel für eine komplett gegen die Wand gefahrene Stadtpolitik.
Die Erinnerungen an Prenzlauer Berg als Epizentrum der Ostberliner Hausbesetzer_innen-Szene wirken heute fast schon absurd. Vielmehr steht der Prenzlauer Berg beispielhaft für die Unvereinbarkeit von Kapitalinteressen und dem Wunsch nach einem guten oder irgendwie „gerechten“ Leben. Er ist der in Ocker und Alpinaweiß getünchte Beleg dafür, wie es laufen kann, wenn dieser Entwicklung nichts entgegengesetzt wird.
Aufruf zur Antikapitalistische Walpurgisnacht 2011
hier
am freitag den 8.4. findet das erste fußballspiel von der "allerersten schokomotive" gegen "we save teba" statt.
spielort ist der sportplatz holzmarktstr 55 vom abc zentrum berlin (gegenüber bhf jannowitzbrücke), anpfiff ca 18h. karte gibts hier:
http://www.wegweiser-aktuell.de/berlin/firma/7496_sportplatz-holzmarktstrasse.htm
eintritt natürlich frei, bier oder wurst 1,5€...
wir hoffen auf viele schoki fans mit tröten und fummel und so.
TV Berlin macht sich Gedanken über den Schokoladen:
TV-Berlin
oder auch bei uns anzuschauen und zwar
>> hier
Entscheidung über Jette-Joop-Zentrale vertagt Berlin (dpa/bb) - Die Entscheidung über den Verkauf eines begehrten Grundstücks in Berlin, auf dem die Modedesignerin Jette Joop ihren Firmensitz einrichten will, fällt frühestens im April. Eigentümer des Areals an der Invaliden- Ecke Ackerstraße in Mitte ist der landeseigene Liegenschaftsfonds Berlin. Fondssprecherin Irina Dähne sagte am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa, der zuständige Steuerungsausschuss habe die Vergabe des Grundstücks nicht wie zunächst erwartet auf die Tagesordnung seiner Sitzung an diesem Mittwoch genommen. Nächster Termin ist der 6. April. Das Vergabeverfahren für das unbebaute Filetgrundstück im Zentrum Berlins ist seit langem umstritten. Möglich sind eine Direktvergabe, ein Bieterverfahren oder eine öffentliche Ausschreibung. Dem Steuerungsausschuss gehören die Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung, Wirtschaft und Finanzen sowie der Bezirk Mitte an. Das Gremium muss sich auf einen Vorschlag einigen, den es dann dem Liegenschaftsfonds vorlegt, wie Dähne erläuterte. Außer Jette Joop interessiert sich auch das Architektenbüro Graft für das Eckgrundstück. Graft möchte dort ein Ingenieurbüro, Stadtplaner und Galerien ansiedeln, kombiniert mit einem Wohnkomplex. Jette Joop betreibt in der Nähe bereits ein kleines Kaufhaus, den Jette Concept Store in der Oranienburger Straße. Firmensitz der Jette GmbH ist bislang Hamburg.
Das Kultur-Café Schokoladen Mitte beteiligt sich am berlinweiten Streik der Subkulturen am 2. Februar 2011. Mit dem Streik wollen lokale Wohn- und Kulturprojekte berlinweit gegen die angekündigte Räumung des Wohnprojekts
Liebigstraße 14 protestieren.
Mit der Räumung der Liebigstr. 14 verliert Berlin einen weiteren selbstorganisierten Freiraum und Ort der Subkultur. Aus Protest gegen diesen Verlust und die immer weiter fortschreitende Verdrängung aus den Innenstadtbezirk schließen wir uns dem Streik der Subkulturen am 2.
Februar 2011. An diesem Tag bleiben berlinweit die Türen verschiedener alternativer Kulturprojekte und Kneipen demonstrativ geschlossen. Keine Konzerte, keine Lesungen, kein kostenloser Kicker, keine billigen Drinks, keine Subkultur. Aber dafür ein Vorgeschmack auf die kommenden Zeiten.
An dem Streik beteiligen sich auch u.a. das Baiz, das Bandito Rosso, die Lohmühle, das Subsversiv etc.
Mehrere Wochen lang trug der Fußballclub TeBe das Schokoladen-Logo auf der Brust. Selbige musste die Institution für Alternativkultur aus Berlin-Mitte dank des erfreulichen Abschlusses eines Sponsoringdeals zwschen TeBe und der Tewet GmbH nun zwar räumen, aber das ändert nur wenig daran, dass der Schokoladen weiter im TeBe-Umfeld bzw. umgekehrt präsent ist. Am Freitag sogar noch etwas mehr als gewohnt, denn auch wenn das vorgesehene Vorspiel der TeBe Party Army gegen den Schokomotive Mitte leider nicht stattfinden darf, so steht der Rahmen diesmal ganz unter dem Motto der Partnerschaft zwischen TeBe und Schokoladen.
So wird man sich im Stadion nicht nur an heißer Schokolade mit Rum erwärmen können, sondern auch an der Mucke, die der Schokoladen-DJ auflegen wird. Auch im Stadionheft und in der Halbzeitpause wird der Schokoladen nochmal genauer vorgestellt werden. Als Höhepunkt des Ganzen erwartet uns ab 23.59 Uhr eine Party im Schokoladen, auf der nicht nur diverse Geburtstage, sondern auch die Freundschaft zwischen TeBe und dem Schokoladen exzessiv zelebriert werden kann.
Und als Krönung ja vielleicht noch ein Dreier gegen Malchow, zu dem der mittlerweile massiv schokoladenunterwanderte E-Block seinen Teil beitragen will.
Und natürlich gibt es im Fanshop nicht nur die Tewet-Trikots zu kaufen, sondern auch weiterhin die “Schokoladen bleibt”-Jerseys und Soli-Shirts!
Ihr Lieben!
Wir kämpfen mittlerweile schon seit Jahren für den Erhalt unseres schnuckligen Wohn- und Kulturprojektes und weil selbst unsere besten Freunde nicht mehr richtig durchblicken hier der aktuelle Stand der Dinge:
2004 wurden die Gewerbemietverträge des Vereins zum ersten Mal gekündigt. 2008 reichte der Eigentümer eine Räumungsklage gegen den Verein ein; dieses Verfahren gewannen wir. Während des Verfahrens wurden möglicherweise rechtswirksame Kündigungen zum 31.7. bzw. 31.12.2010 ausgesprochen, die nun erneut geprüft werden. Dies kann bedeuten, dass der Szene- und Musikkneipe „Schokoladen“ ab dem 1.08.2010 eine erneute Räumungsklage droht, dem Rest des Gewerbes, unter anderem dem „TiSCH - Theater im Schokohof“ und dem „Club der polnischen Versager“ zum Ende des Jahres. Alle Wohnungen wurden zum 31.7.2010 nach BGB wegen „wirtschaftlicher Nichtverwertbarkeit“ gekündigt. Den Wohnraumkündigungen wurde widersprochen.
Parallel zu der juristischen Auseinandersetzung halten wir weiterhin unser Kaufangebot an den Hauseigentümer aufrecht und versuchen trotz des Scheitern des Runden Tisches, über politischen Wege eine Lösung des Konflikts mit unseres Hauseigentümers zu erreichen. Am Freitag, 8.Oktober 2010 hatten wir Besuch der Grünen-Fraktion des Abgeordnetenhauses u.a. in Person von Ramona Pop (Fraktionsvorsitzende) und Alice Ströver (Kulturpolitische Sprecherin) und wir haben noch einmal unser Problem und unsere Lösungsvorschläge geschildert.
Always look on the bright side of life!
the lovely schokos
Weitere Infos: http://blogs.myspace.com/index.cfm?fuseaction=blog.view&friendId=86421643&blogId=539753713#ixzz12EpNLWi3
Berliner Traditionsclub wirbt für den Erhalt alternativer Kultur in Berlin
Das Kulturprojekt „Schokoladen“ und die Fußball-Faninitiative „We save TeBe“ schließen sich zusammen, um gemeinsam ein Zeichen gegen die Verdrängung alternativer Kultur aus Berlin zu setzen: Ab Freitag fliegt im Mommsenstadion die (Schokoladen-)Kuh!
Mit einer Solidaritätsaktion will der traditionsreiche, einst unweit des Hackeschen Marktes gegründete Fußballclub Tennis Borussia Berlin zur Rettung des bedrohten Kulturprojektes „Schokoladen“ in Berlin-Mitte beitragen: Bis sich ein Sponsor für die Brustwerbung auf den Trikots gefunden hat, wird TeBe dort das Logo des Clubs sowie den Slogan Schokoladen bleibt – Alternative Kultur in Berlin erhalten! präsentieren – erstmals zum Saisonauftakt gegen den Brandenburger SC Süd (Freitag, 6.8., 19.30 Uhr, Mommsenstadion.
Die Idee zur Unterstützung des Schokoladens entstand innerhalb der Faninitiative „We save TeBe“, deren Mitglieder zum Teil auch im Umfeld alternativer Kulturprojekte aktiv sind. „Als unsere Fans den Vorschlag an uns herantrugen, hat uns das sofort überzeugt“, sagte der neue Vorstandsvorsitzende Andreas Voigt. „Mit unserer traditionell eher alternativ geprägten Fankultur stellen wir ja selber ein Angebot jenseits des Mainstreams dar und finden es wichtig für unsere Stadt, dass die drohende Verdrängung der Off-Kultur aus den Innenstadtkiezen gestoppt wird. Nachdem die neue Vereinsführung während der vergangenen Wochen um die Sicherung der Zukunft Tennis Borussias gekämpft hat, hoffen wir, dass wir ein bisschen zur Rettung des
Schokoladens beitragen können. Auch wenn wir wirtschaftlich natürlich darauf angewiesen sind, baldmöglichst wieder einen Brustsponsor zu gewinnen, steht für uns fest, dass wir die Solidaritätsaktion dann in anderer Form fortsetzen wollen.“
Matthias Legde vom Schoko-Laden e.V. zeigte sich sehr erfreut über die ungewöhnliche Solidaritätsbekundung. „Aufgrund bereits bestehender persönlicher Kontakte war von Anfang an ein guter Draht zueinander vorhanden und wir hatten viel Spaß bei der gemeinsamen Vorbereitung und Umsetzung der Aktion. Angesichts der für unser Projekt ernsten Situation finden wir es natürlich spitze, dass TeBe auf diese Weise ein Statement abgibt und freuen uns auf diverse gemeinsame Projekte, für die bereits interessante Ideen geboren wurden.“
Der Schokoladen existiert bereits seit dem Oktober 1990 und beherbergt neben dem Kulturcafé Schokoladen auch Künstlerateliers, Proberäume, ein Tonstudio, den „Club der polnischen Versager“ sowie das Theater Im Schokohof, Das Wohn- und Kulturprojekt in der Ackerstraße im Berliner Stadtbezirk Mitte kämpft gegenwärtig um seine Existenz, da der Eigentümer des Gebäudes eine Entmietung betreibt. Der Schokoladen war eines der ersten Kulturprojekte, die nach der Wende zur rasanten Wiederbelebung der Spandauer Vorstadt beitrugen. Dieser Stadtteil war in den letzten zwanzig Jahren wie kein anderer von Umstrukturierung und Aufwertung geprägt, welche zu massiven Mietsteigerungen sowie der Verdrängung einkommensschwacher Bevölkerungsteile und Off-Kulturprojekte führte. Der Schokoladen ist heute eines der letzten verbliebenen alternativen Projekte im Kiez um den Rosenthaler Platz.
Ansprechpartner:
Christian Rudolph (We save TeBe) (030) 85613005 , christian.rudolph(at)swesavetebe.de
Matthias Legde (Schoko-Laden e.V.) (030) 282 65 27, matt(at)schokoladen-mitte.de
Weitere Infos: http://blogs.myspace.com/index.cfm?fuseaction=blog.view&friendId=86421643&blogId=537840132#ixzz0vk8MhUyb
Aktuelles vom Schokoladen: Der Verein sitzt gerade mit diversen Politikern und unserem Hauseigentümer am Runden Tisch. Unser Wunsch ist, das Haus zu kaufen. Mal schauen, wie weit die Kohle reicht… Leider hat sich in den letzten Wochen auch noch eine negative Entwicklung in unserem lustigen Spiel „Räumungsklage“ ergeben: die zweite Instanz geht jetz los und da die im Verfahren ausgesprochenen Kündigungen nun wohl rechtskräftig sind, ist die Kneipe ab August akut von der Räumung bedroht. Aber aufgeben ist nix für uns, wir versuchen weiterhin mit allen Kräften, eine Lösung zu finden. Ab dem 30. April wird es wieder Neues vom Runden Tisch geben, also haltet die Augen und Ohren aufgesperrt, vielleicht bringt uns der Wonnemonat ja neben gutem Wetter auch gute Neuigkeiten.
Die gute Nachricht: Der Eigentümer unseres schnuckligen Anwesens hat gestern vor dem Landgericht Berlin seine Räumungsklage gegen den Schoko-Laden e.V. verloren. Grund sind formale Fehler in der Kündigung der Mietverträge. Das bedeutet, dass die aktuelle Kündigung nichtig ist und alles wieder von vorn losgeht.
Die schlechte Nachricht: Der Eigentümer hat mit der Klagebegründung gleich eine formal richtige Kündigung nachgeliefert. Der neue Kündigungstermin wurde aufgrund der geltenden gesetzlichen Fristen vom Gericht auf den 30. Juni 2010 für das Kulturcafé und 31. Dezember 2010 für den Rest des Gewerbeflächen (Theater, Ateliers, Polnische Versager etc.) festgelegt.
Dank geht an alle Menschen und Bands die uns bis hier unterstützt haben!!!!! Tausend Küsse....
Schokolade statt Einheitsbrei
Das alternative Wohn- und Kulturprojekt Schokoladen in Berlin-Mitte ist akut gefährdet. Der Eigentümer des Gebäudes hat dem Trägerverein Schoko-Laden e.V. und allen Wohnungsmieter/innen die Mietverträge gekündigt. Da der Trägerverein die Kündigung aus rechtlichen und formalen Gründen zurückgewiesen hat, kommt es nun zu einer mündlichen Verhandlung vor dem Landgericht Berlin.
3. August 2009, 10.30 Uhr, Raum 142, Landgericht Berlin, Gerichtsgebäude Tegeler Weg 17-21, 10589 Berlin.
Um Pressevertreter/innen und Nachbar/innen über die aktuelle Situation des Schokoladens und unseren Bemühungen für den Erhalt alternativer Kultur in Berlin-Mitte zu informieren, laden wir zum Pressegespräch ein: Montag, 3. August 2009, 13 bis 15 Uhr im Schokoladen-Hof, Ackerstraße 169/170, 10115 Berlin
Der Schokoladen – Alternative Kultur in Mitte seit 1990
Der Schokoladen Mitte in Berlin ist seit nunmehr 19 Jahren ein Ort von und für Kultur jenseits der Hochglanzpolitur. Im Jahr 1990 aus einer Besetzung der Häuser in der Ackerstr. 169/170 entstanden, füllten seitdem ungezählte Lesungen, Konzerte, Theateraufführungen, Ausstellungen und Partys mit Künstler/innen und Besucher/innen aller Kontinente unsere Räume. Neben dem Kultur-Café Schokoladen, dem Club der Polnischen Versager und dem Theater im Schokohof nutzen auch verschiedene Gemeinschaftsateliers, Werkstätten, Bands und Ton-Studios die Gewerbeflächen des Hauses.....
Schokoladen Mitte !Gekündigt!
Zur Zeit betreibt der Eigentümer eine Entmietung des Gebäudes und versucht, nach einem gescheiterten illegalen Räumungsversuch im letzten Jahr, die Nutzer/innen und Bewohner/innen auf rechtlichem Wege loszuwerden. So wurden die seit 1991 kulturell genutzten Gewerberäume im Erdgeschoss und der Hinterhof-Fabrik gekündigt und vor wenigen Wochen auch den Wohnungs-Mieter/innen Kündigungen, aufgrund angeblich „nichtangemessener wirtschaftlicher Verwertungsmöglichkeit“, zugestellt.....
Konzepte des Hausvereins, die einen Verbleib der Kultur- und Wohnstruktur auch nach einer beabsichtigten Sanierung ermöglichen sollten, wurden vom Eigentümer mehrfach ignoriert oder als indiskutabel abgelehnt.
Gentrifizierung? Nicht Mit(te) mir!
Der Schoko-Laden e.V. war eines der ersten Kulturprojekte, die nach der Wende zur rasanten Wiederbelebung der Spandauer Vorstadt und des Scheunenviertels beitrugen. Diese Stadtteile waren in den letzten zwanzig Jahren wie keine anderen von Umstrukturierung und Aufwertung geprägt. Diese einseitige Entwicklung ist verantwortlich für massive Mietsteigerungen und für Verdrängung einkommensschwacher Bevölkerungsteile und alternativer Kulturprojekte. Der Schokoladen ist heute eines der letzten verbliebenen alternativen Projekte im Kiez. ....
Der Schokoladen muss bleiben, denn er ist Teil einer kulturell vielfältigen, freien und sozialen Kulturszene, die gerade im übersanierten Stadtbezirk Mitte notwendig ist.
Wir kaufen uns selbst!....
Unser Ziel ist es, den Schokoladen dauerhaft als alternatives Wohn- und Kulturprojekt zu erhalten. Nachdem der Eigentümer alle Lösungsvorschläge des Hausvereins abgelehnt hat und nun eine rechtliche Auseinandersetzung betreibt, haben wir, gemeinsam mit einer privaten gemeinnützigen Stiftung, ein Finanzierungs- und Nutzungskonzept entwickelt. Die Stiftung hat dem Eigentümer ein Kaufpreisangebot unterbreitet, um das Gebäude zu erwerben. Das Angebot, erstellt auf Grundlage eines neutralen Verkehrswertgutachtens, wurde vom Eigentümer ohne Verhandlung abgelehnt.
Weitere Informationen und Pressekontakt:....
Schoko-Laden e.V., e-Mail: info@schokoladen-mitte.de....
Zur aktuellen Situation im Schokoladen:
Seit 1990 besteht in der Ackerstr.169/170 das Wohn- und Kulturprojekt SCHOKOLADEN. Seit damals wird in dem Haus gemeinschaftlich gewohnt und alternativ und bunt Kultur produziert. In den 18 Jahren des Bestehens ist der Schokoladen mitsamt seiner gegenwärtigen und ehemaligen Teilprojekte (Kultur-Cafe Schokoladen, Orph-Theater, Club der Polnischen Versager, Comicbibliothek Renate, Scheinschlag) zu einem wichtigen Faktor der alternativen Kulturszene in Berlin geworden und erhält Anerkennung und Zuspruch über Stadt- und Landesgrenzen hinaus.
Gegenwärtig betreibt der Eigentümer eine Entmietung des Gebäudes und versucht, nach einem gescheiterten illegalen Räumungsversuch im Sommer, die Nutzer/innen und Bewohner/innen auf rechtlichem Wege loszuwerden. So wurden die seit 1991 vermieteten Gewerberäume im Erdgeschoss und der Hinterhof-Fabrik gekündigt (seit Ende November ist dazu auch eine Räumungsklage anhängig) sowie die Wohnungs-Mieter/innen mit obskuren Begründungen (angeblich illegale Nutzung von Kellerräumen und eines Fahrradschuppens) und Androhung der Kündigung mehrmals abgemahnt. Konzepte des Hausvereins, die einen Verbleib der Kultur- und Wohnstruktur auch nach einer Sanierung ermöglichen sollten, wurden vom Eigentümer mehrfach ignoriert oder als indiskutabel abgelehnt.
Wir können nur vermuten, dass der Eigentümer, die Beteiligungsgesellschaft Friedrich Trier GmbH & Co. KG die Zerstörung von gewachsenen kulturellen Freiräumen und gemeinschaftlichem Wohnraum in Kauf nimmt, um seine Profite zu erhöhen. Wer sich für die genauen Motiven dieses Handelns interessiert, könnte diese nur direkt beim Geschäftsführer der Eigentümergesellschaft erfragen:
Herr Markus Friedrich
Beteiligungsgesellschaft Friedrich Trier GmbH & Co. KG
c/o Fliesen-Zentrum Deutschland GmbH
Berliner Str. 30m
14979 Großbeeren
033701-20100
markus.friedrich@fliesen-zentrum.de
Unterstützt den Schokoladen:
Verein für alternative Kultur in Mitte - Golden Acker e.V.
Ktonr. 0575165104
BLZ 10010010
Postbank Berlin
Betreff : Unterstützung Schokoladen
Schokoladen statt Einheitsbrei. ...Wir bleiben alle!
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